Zeitungsberichte zum Thema Schwertkampfunfälle

Schwere Unfälle dürfen gerade beim Schwertkampf nicht passieren. Hier werden einige Zeitungsberichte aufgeführt, welche von schlimmen Vorfällen berichten. Jeder Bericht sollte als Warnung vor dem Schwert dienen. Und als Motivation, vorsichtig zu sein.

Hier nun die Zeitungsberichte in chronologischer Reihenfolge:

Ritter schlägt Gegner bei Schaukampf Finger ab
Badische Zeitung / 03.05.2009

WEINBACH/LIMBURG (dpa). Aus einem Schaukampf bei Ritterspielen im hessischen Weinbach-Freienfels ist versehentlich blutiger Ernst geworden. Bei einem historischen Schwertkampf trennte ein Recke am Samstagabend seinem Gegner mit einem Hieb den Ringfinger fast vollständig ab. Der Mann musste daraufhin in die Klinik nach Frankfurt gebracht werden. Ob der Finger wieder angenäht werden konnte, war zunächst nicht bekannt.

Ritter schlägt Gegner bei Schaukampf Finger ab
Spiegel Online / 05.2009

Zwei Teilnehmer der Ritterspiele in Weinbach-Freienfels identifizierten sich offenbar so intensiv mit ihrer Darstellung, dass tatsächlich Blut floss. Ein Darsteller trennte dem anderen beim Schwertkampf den Ringfinger fast vollständig ab.

Weinbach/Limburg - Aus einem Schaukampf bei Ritterspielen in Weinbach-Freienfels (Landkreis Limburg-Weilburg) ist versehentlich blutiger Ernst geworden. Bei einem historischen Schwertkampf trennte ein Recke am Samstagabend seinem Gegner mit einem Hieb den Ringfinger fast vollständig ab. Der Mann musste daraufhin in die Uniklinik nach Frankfurt gebracht werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Ob der Finger wieder angenäht werden konnte, war zunächst nicht bekannt.
pad/dpa


77-Jährige stirbt bei Schwertkampf in den USA
Spiegel Online / 10.04.2009

Ihr Enkel und ihr Schwager kreuzten die Klingen, sie bekämpften sich bis auf das Blut: Resolut wollte eine 77-jährige Großmutter den Streit ihrer Verwandten schlichten - und wurde dabei durch einen Schwerthieb tödlich verletzt.

Washington - Wie die Zeitung "North Indy Star" aus Indianapolis (US-Bundesstaat Indiana) berichtete, wollte eine 77 Jahre alte Großmutter einen Kampf zwischen ihrem Enkel und ihrem Schwager beenden, die mit messerscharfen Schwertern aufeinander losgegangen waren. Der 39-jährige Enkel des Opfers und ihr 69-jähriger Schwager waren sich in die Haare gekommen. Zunächst gab es eine Prügelei - dann griffen die beiden Männer zu den Klingen.

Einer der beiden Kämpfer benutzte nach Polizeiangaben ein japanisches Offiziersschwert aus dem Zweiten Weltkrieg. Sein Kontrahent focht ebenfalls mit einer messerscharfen Klinge.

Unklar sei bisher, wer der beiden Männer der alten Frau den Todesstoß gab, schreibt die Zeitung. Die Polizei hat aber Ermittlungen gegen den 39 Jahre alten Enkel wegen Mordverdachts eingeleitet. Der Schwager des Opfers wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

 
Verletzung beim Schwertkampf / Störtebeker-Spiele
Hamburger Abendblatt / 25.08.2005

RALSWIEK. Nach der Verletzung eines Schauspielers bei den Störtebeker-Festspielen auf Rügen ist eine Schwertkampf-Szene entschärft worden. Der Darsteller des Piraten Wigbold, Charles Lemming, hatte dabei eine lange Platzwunde erlitten.dpa


Schwertkampf im Theater endete blutig / Abgebrochene Klinge verletzte Zuschauerin
Berliner Zeitung / 17.07.2002

Lutz Schnedelbach:Bei einem Schaukampf von zwei Shaolin-Mönchen im Theater des Westens in Charlottenburg ist am vergangenen Sonntag eine Zuschauerin verletzt worden. Die 15-jährige Schülerin aus Brandenburg erlitt durch ein Stück einer abgebrochenen Metallklinge eine Schnittwunde am Kinn und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde die Schnittwunde mit drei Stichen genäht.

"Die Mönche haben einen packenden Schwertkampf gezeigt. Es sah total echt aus", sagte Augenzeuge Andreas H. aus Lichtenberg. Dabei brach ein Stück Klinge von einem Schwert ab und traf die 15-jährige Lu, die in der elften Reihe saß. Ein Sanitäter versorgte das Mädchen.

Unklar ist, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Veranstalter Mathias Mantel: "Wir lassen gegenwärtig die Schwerter prüfen." Möglicherweise habe ein Materialfehler zu dem Unglück geführt. Die Mönche seien sehr betroffen. Sie tourten seit vielen Jahren um die Welt und noch nie sei etwas passiert, sagte Mathias Mantel. Die Mönche haben mit den Eltern des Mädchens gesprochen und wollen sich in den nächsten Tagen noch einmal mit ihr treffen, so der Veranstalter.

Die Shaolin-Kämpfer gastieren noch bis zum 21. Juli im Theater des Westens. Der Schwerter-Schaukampf wurde aber sofort nach dem Unfall aus dem Programm gestrichen. Die Nummer soll erst wieder gezeigt werden, wenn feststeht, warum eines der Schwerter geborsten ist.

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