Philosophie und Geschichte

Geschichte
Als einige von uns Trainern vor Jahren mit den Schwertschaukampf anfingen, gab es kaum die Möglichkeit, diese Kampfart von erfahrenen Personen zu lernen. Regelmäßig wurde auf mittelalterlichen Märkten nach Personen mit Erfahrung gefragt. Viele angesprochene Personen wussten scheinbar genau über Schwertkampf Bescheid, doch keiner konnte oder wollte etwas genaues zeigen. Es schien, als würde ein großes Geheimnis um diese Kampfkunst gemacht.

Zwei kämpfende PersonenUnterricht vom Profi
Ein engagierter Choreograf konnte nach sehr kurzer Zeit nichts Neues mehr vermitteln. Und so wurden im Wissensdurst in zahlreichen Filmen die Kampfszenen in Zeitlupe gründlich analysiert. Mittlerweile gibt es einiges an Lehrmaterial und veröffentlichte Kampftechniken, die uns teilweise noch nicht sicher genug sind.

Damals im Mittelalter war Schwertkampf eine sehr gefährliche Kampfart, in der es darum ging, so schnell wie möglich den Gegner auszuschalten und möglichst dabei nicht verletzt zu werden. Heute ist Schwertschaukampf die Möglichkeit, den Kampf mit dem Schwert hautnah zu erleben und dabei das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Techniken
Und so haben wir diverse Techniken zusammengestellt, die einen sehr schnellen und kraftvollen Kampffluss ermöglichen. Teilweise sind das selbst entwickelte Techniken, teilweise sind die Techniken aus anderen Kampfsportarten übernommen. Immer mit dem Ziel, bei viel Spaß ein hohes Maß an Sicherheit und einen schnellen Lerneffekt zu vermitteln.

Ziele der Schule
Unser Ziel von der Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf ist es, möglichst vielen Personen den leichten Zugang zu diesem Sport zu ermöglichen. Dabei legen wir ganz besonderen Wert darauf, dass die Kurse günstig und die wenigen Ausrüstungsgegenstände leicht bezahlbar sind. Unsere Schüler brauchen keine aufwändige Rüstung und keine monatelange Trainingszeit, um mitkämpfen zu können.

Prüfung und Kampfausweis
Im Anschluss an einen Anfängerkurs kann eine Prüfung gemacht werden. Nach einer theoretischen Prüfung kann der Schüler unter erschwerten Bedingungen beweisen, dass er sorgfältig mit dem langen Schwert umgehen kann. Nach bestandener Prüfung bekommt er einen persönlichen Kampfausweis, mit dem er sich anderen Personen als sicherer Kämpfer zu erkennen geben kann.

Fast jeder kann weiter machen
Nach dem Bestehen der Prüfung kann der Schüler einen Fortgeschrittenen-Wochenendkurs belegen oder zu den regelmäßigen Trainings kommen. Wichtig dabei ist, dass ein entsprechend vorsichtiges Umgehen mit dem Schwert erfolgt und dass die Sicherheitsregeln eingehalten werden.

 

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