| Was ist ein Anderthalbhänder? |
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Ein Anderthalbhänder oder auch Bastardschwert oder "Schwert zu anderthalb Hand" ist ein Schwert von mehr als einem Meter Länge. Es entwickelte sich zum Ende des Hochmittelalters oder zum Beginn des Spätmittelalters. Durch das Aufkommen von Schießpulver und Handbüchsen und die Verbesserung der Armbrüste wurde es nötig starke Panzerungen zu verwenden. Diese Panzerungen bestanden meist aus Metallplatten und wurden von der Reiterei verwendet. Plattenharnische, wie auf dem Bild zu sehen, boten auch einen deutlich verbesserten Schutz gegenüber den bisherigen Waffen. Es wurden also Waffen benötigt, die in der Lage waren, einen solchen Harnisch zu durchbrechen oder auch ohne das Durchbrechen der Panzerung den Kämpfer darunter zu verwunden. Daher wurden Bastardschwerter entwickelt, die einfach ein wenig länger und schwerer sind. Wegen des Plattenharnisches war man auch ohne einen Schild ausreichend geschützt und es konnten auf einmal beide Hände für den Kampf verwendet werden. Das Kämpfen mit einem Anderthalbhänder ist schwieriger als mit einem Einhänder und Schild und es wurden viele Techniken (Griffe, Würfe, Entwaffnungen etc.) entwickelt. Der Kampf mit dieser Waffe galt als hohe (wenn nicht höchste) Kunst und nur wenige erlangten Meisterschaft. Ein Bastardschwert ist schwerer und länger und kann dadurch bei einem direkten Treffer auf eine Rüstung auch ohne das Durchschlagen dieser schwere innere Verletzungen erzeugen.
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Ein Anderthalbhänder oder auch Bastardschwert oder "Schwert zu anderthalb Hand" ist ein Schwert von mehr als einem Meter Länge. Es entwickelte sich zum Ende des Hochmittelalters oder zum Beginn des Spätmittelalters. Durch das Aufkommen von Schießpulver und Handbüchsen und die Verbesserung der Armbrüste wurde es nötig starke Panzerungen zu verwenden.