Filmproduktion „Königsblut“ mit Justus Mohr

Filmproduktion „Königsblut“ mit Justus Mohr und SSK


Eigentlich war für das Wochenende ein Dreh für ein Musikvideo vorgesehen. Doch als dieser Termin abgesagt wurde, kam der Anruf von Justus Mohr. Er möchte sich gerne für den Studiengang Regie bewerben und braucht einen Referenzfilm, mit dem er sein Können zeigen kann.

Und da waren die Kämpfer der Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf (SSK) gern bereit mitzuhelfen.

Innerhalb von nur einem Monat wurde mit viel Kraft und Aufwand das Drehbuch geschrieben und die Crew organisiert. Mit über 10 Personen hinter der Kamera und professioneller Ausrüstung wurde gewissenhaft gearbeitet, gefilmt und gelernt.

Und SSK war mit mehr als 25 Personen am Set und half der noch jungen Filmcrew mit ihrem kämpferischen Können, ihrer Kondition und ihrer Ausdauer. 

Wenn man sich einen fertigen Film anguckt, dann sieht der Part für die Kämpfer nicht sonderlich schwer aus: ein bisschen von rechts nach links gehen und zwei Minuten voller Inbrunst die Klingen kreuzen. Fertig. Kaum einer ahnt jedoch, was wirklich von den SSK Kämpfern abverlangt wurde. In der Regel gelingt eine Szene nur im Ausnahmefall beim ersten Mal und dann muss sie auch noch wiederholt aus unterschiedlichen Blickwinkeln aufgenommen werden. Es wurde gekämpft und gestorben und wieder gekämpft und wieder gestorben. „Und bitte alles noch einmal von vorne…“

Bei einer Szene musste ein Kämpfer immer wieder mit Kettenhemd und Ausrüstung ins Wasser fallen, bis alles perfekt im „Kasten“ war. Und in den Holmer Sandbergen wurde von morgens 9:00 bis spät in die Nacht gearbeitet und gekämpft. Doch Ausdauer und geduldiges Warten sollen am Ende durch die schönen Bilder entschädigt werden!

SSK stellte neben den Kämpfern auch die Verpflegung und sorgte dafür, dass regelmäßig Getränke für die kämpfende Mannschaft gereicht wurden. Geschont hat sich keiner. Auch wenn mit der Zeit die Kräfte schwanden, wurde doch bei jedem „Action“ von neuem hart und fest gekämpft. Und wenn man als Leiche auf dem Boden lag, hielt man tapfer aus, auch wenn Ameisen über den Körper liefen.

Nach dem ersten Prüfen der Aufnahmen sind dabei wirklich beeindruckende Bilder entstanden. Man darf wirklich auf das fertige Produkt gespannt sein.

Insgesamt wird es den fertigen Kurzfilm und ein entsprechendes Making-of geben. Beide Videos werden hier auf der Website so bald als möglich veröffentlicht.

Vielen herzlichen Dank an alle beteiligten Personen, die so fleißig und aufopferungsvoll mit an diesem Projekt mitarbeitet haben.

Hier ist ein Teil aus dem Making-Of-Film

 

Hier einige Fotos von den Drehaufnahmen

 

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