Heiko Schulze fängt Pfeile

Der international bekannte Stuntchoreograf und Weltrekordhalter Joe Alexander hat es vorgemacht.

Er kann Pfeile im Flug fangen.

Der Geschäftsführer der Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf hat nun versucht, Gleiches zu leisten. Bei dem Drachenfest in Henstedt-Ulzburg gab es die erste Gelegenheit.

Auf dem ersten Drachenfest in Kisdorf wurden reichlich Flugdrachen steigen gelassen. Zudem konnten sich Unternehmen und Vereine aus der Umgebung präsentieren. Durch Zufall waren die Bogenschützen der Ulzburg Archers und die Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf Nachbarn auf dem Gelände.

Gleich am ersten Abend kam die Idee: "Wenn man die Möglichkeit hat, dann sollte man sie auch gleich nutzen!" so Heiko Schulze, der Geschäftsführer von SSK. Ingo R. aus Henstedt-Ulzburg erklärte die unterschiedlichen Bögen und derer Eigenschaften. Es gibt Bögen, die eine Abschussgeschwindigkeit von fast 300 km schaffen. Der Pfeil ist dann mit dem bloßen Auge nicht zu sehen. Sollte ein Pfeil mit der Geschwindigkeit die Hand treffen, so sind ernsthafte Verletzungen sehr wahrscheinlich.

Für das Experiment wurde ein normaler Langbogen genutzt. Als Pfeil wurde ein Holzpfeil mit gepolsterter Spitze hergestellt. Durch Zufall entsprachen der Bogen und der Pfeil in etwa der Ausrüstung, die bei den Aktionen von Joe Alexander verwendet wurde. Siehe hier

Am Sonntag Vormittag ging es los. Die ersten Pfeile wurden verschossen. Ingo R. und Heiko Schulze versuchten sich auf die ungewöhnliche Situation einzustellen: "Im Normalfall schiesst kein Bogenschütze, wenn sich jemand im Schussfeld befindet. Ich musste mich überwinden und Heiko regelrecht ausblenden." so Ingo. Heiko Schulze vertraute dem langjährig trainierten Bogenschützen und stellte sich (durch ein Gambeson und Handschuhe geschützt) in die unmittelbare Nähe der Flugbahn.

Die ersten Pfeile wurden nicht gefangen. Es musste der richtigen Abstand und die richtige Pfeilgeschwindigkeit herausgefunden werden. Doch mit der Zeit gewöhnten sich die beiden an die Situation und der Abstand zwischen dem Bogenschützen und dem "Fänger" wurde immer größer.

"Plötzlich hatte ich den ersten Pfeil in der Hand. Das war schon ein beeindruckendes Gefühl. Nachdem es mir einmal geglückt war, konnte ich den Pfeil immer wieder fangen. Vollkommen unerwartet waren wir aufeinanderer "eingeschossen." so Heiko Schulze

Ingo schoss nicht langsam! Die Geschwindigkeit der Pfeile war schon sehr beeindruckend. Die genauen km/h-Angaben können natürlich nicht angegeben werden. Entsprechende Messgeräte waren nicht beim Drachenfest verfügbar.

Ergebnis: Pfeile fangen mit einem gut trainierten Bogenschützen, dem man vollkommen vertrauen kann und mit ein wenig Mut, ist möglich, wie die Fotos beweisen.

Vielen herzlichen Dank an Ingo R. von den Ulzburg Archers!



Hier ist der Link zu dem Sportverein Henstedt-Ulzburg e.V. Abteilung Bogenschießen Ulzburg Archers

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