WOA 2012: SSK in Wacken-Zeitung

Dummer Fehler bei der Festival-Zeitung

Anläßlich des WOA wurde von der Schlewig-Holsteiner Zeitung ein Artikel über „das Dorf der eisenharten Kerle“ verfaßt, gemeint ist damit das "Wackinger Village".

SSK wird darin direkt erwähnt: "Die Kampf-Shows werden beim diesjährigen W:O:A übrigens von über 80 Profi-Schwertkämpfern der „Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf“ aus Henstedt-Ulzburg gezeigt.

Metalheads können vor Ort sogar ein Training absolvieren und Teil einer Massenschlacht werden. Man merkt: Im „Wackinger Village“ fliegen förmlich die Fetzen."

Geschrieben wurde der Bericht von Anna Kahlen. Frau Kahlen hat durchaus die Qualitäten der Schule richtig erkannt. Dennoch ist dem Schleswig Holsteiner Zeitungsverlag ein unglücklicher Fehler unterlaufen.

In den Fotos zu dem Bericht wurden unsere Vorgänger gezeigt....

Hier ist nun der gesamte Zeitungsartikel

 

WACKEN Was wäre das Wacken Open Air (W:O:A) ohne das „Wackinger Village“?

Diese Frage stellt sich zum Glück nicht, denn genau wie in den vergangenen drei Jahren wird es das Wikingerdorf mit integriertem Heerlager, in dem sich die Ritter nur so tummeln, auch auf dem diesjährigen Festival geben. Wacken ohne das Mittelalterspektakel – nicht vor-stellbar, das finden nicht nur viele Metalheads, sondern auch die Veranstalter des be-liebten Dorfes, Stephan Voll-behr aus Wilster (Vollbehr Events & Music), und Kaj-Uwe Dammann, Geschäftsführer der Diskothek „Ela Ela“ in Schleswig. 240 „Mitarbeiter“ sorgen in ihrem Dorf dafür, dass man sich fühlt wie auf einer Zeitreise. Es gibt wohl kaum einen der jährlich rund 75 000 W:O:A-Besucher, der während der Fes-tival-Tage nicht im „Wackinger Village“ gewesen ist. Was man dort machen kann? Alles! Am Barbarenspieß nagen, Met trinken, Kräfte messen, Kampfszenen, Waffen- und Feuershows beobachten, über Gaukler lachen oder sogar live miterleben, wie sich Freiwillige fol-tern lassen. Außerdem finden im Dorf ein mittelalterliches Bruchenball-Turnier und schottische Highland-Games statt. Bei beiden ist die Teilnahme von Metalheads ausdrück-lich erwünscht! Dass das Dorf ein Dauerbren ner beim W:O:A ist, kommt nicht von ungefähr: Zum einen passen das weltgrößte Metal-Festival und das Metall, das dort während Schaukämpfen zum Scheppern gebracht oder zum Verkauf angeboten wird, bestens zusammen – zum anderen sind Vollbehr und Dammann Kenner der Mittelalter-und Wikingerszene. Wenn die Wikinger dieser Tage in Wacken einfallen, sind sie noch gewaltig in Kampfeslaune, haben erst am Wochenende zuvor bei den„Wikingertagen“ Schleswig im Sturm erobert. Diese werden ebenfalls von Vollbehr und Dammann organisiert, sind in der Schleistadt seit 26 Jahrenein Riesenerfolg. Angesprochen auf das „Wackinger Village“, gerät Kaj-Uwe Dammann sofort ins Schwärmen. „Es ist ein ganz wunderbares Arbeiten beim Wacken Open Air, mit einem tollen Team.“ Ihm und Stephan Vollbehr mache das Ganze einen Riesenspaß, „schon wenn man beim Aufbauen zusammenkommt – das ist wie Familie, man freut sich schon lange zuvor darauf“. Im ersten Jahr, 2009, sei das „Wackinger Village“ als Teil einer solch großen Veranstaltung wie dem W:O:A eine ganz neue Erfahrung für beide gewesen, „aber mittlerweile haben wir uns dort etabliert, viele Erfahrungen gesammelt“. Das Dorf ist laut Dammann über die Jahre immer erfolgreicher geworden. „Es ist einfach eine gute Beschäftigung für zwischendurch. Immerhin sind viele mehrere Tage beim Wacken Open Air, und wenn auf den Bühnen nichts gespielt wird und man nicht zum Zeltplatz zurück will, geht man ins Wackinger Village.“ Wenn es nach Dammann geht, kann das Dorf auch in den kommenden Jahren fester Bestandteil des W:O:A bleiben. „Das Wacken Open Air ist immerhin eine weltbekannte Marke.“ Die Spiele kämen bei den Wacken-Besuchern besonders gut an, ob Eierknacken (auf Entfernung mit Kugeln Eier kaputt machen), Himmelsleiter (eine sich drehende aufgehängte Tauleiter hochklettern) oder Hau den Lukas.

Ebenso beliebt seien Schaukämpfe und andere Vorführungen der zwei „Hauptgruppen für das Entertainment im Dorf“, der Wikinger und Ritter. Und wenn erst ein „Bruchenball“-Turnier ausgetragen wird, strömen laut Dammann besonders viele Metal-Fans ins Dorf. Das Kampfspiel „Bruchenball“ ist hervorgegangen aus der einstigen Ausbildung von Knappen, ist Vorläufer des heutigen Fußball und Rugby. Laut Dammann ist es einfach spannend mit anzusehen, „wie eine Mannschaft versucht, den Riesenball ins Tor des Gegners zu bekommen“ – auf welche Weise auch immer, Gedrängel und Geschubse inklusive.


Die Kampf-Shows werden beim diesjährigen W:O:A übrigens von über 80 Profi-Schwertkämpfern der „Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf“ aus Henstedt-Ulzburg gezeigt. Metalheads können vor Ort sogar ein Training absolvieren und Teil einer Massenschlacht werden. Man merkt: Im „Wackinger Village“ fliegen förmlich die Fetzen!
Spieler dürfen übrigens nur lange Unterhosen, so genannte „Bruchen“, tragen. Dammann: „Neben Bruchenball werden aber auch die Highland-Games gut angenommen.“ Wenn Baumstämme fliegen, Fässer rollen oder Felsbrocken geschleppt werden – das sei einfach ein faszinierender Anblick.

ANNA KAHLEN

 

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