06 - Auf die Größe kommt es an.

Das Wackinger Village beim Wacken Open Air von oben

2012 war SSK für das Wacken-Open-Air-Festival gebucht. Da unsere Shows so interessant war, besuchte uns ein Team mit einer Flugdrohe und wollte Teile der Show filmen.

Kurz vor Wacken 2013 kam ich auf die fixe Idee, dass ich nun selbst eine SSK-Drohne brauche. Ganz dringend sogar. Mit einmal war dieser Wunsch fest in meinen Gedanken und ließ sich auch nicht vertreiben. Also habe ich das Internet durchstöbert und mich reichlich informiert. Zum Schluss hatte ich ein passendes Geräte gefunden. Für ca. 800 Euro.

Das einzige Problem, was ich sah, war die Zeit, sich auf dieser Drohne einzuarbeiten. Zudem bräuchte ich noch eine entsprechende Haftpflichtversicherung. Und eine Aufstiegserlaubnis und so weiter. Nun kam Wacken immer näher. So entschloss ich mich, etwas ganz anderes zu nehmen. Ein Stativ.

Ein Stativ braucht keine Haftpflichtversicherung, keine Stellerlaubnis und keine Einarbeitungszeit. Einfach hinstellen und fertig. Eine Drohne summt in der Luft und lenkt von der eigentlichen Show ab. Das Stativ ist einfach nur still.

Das bestellte Stativ hat eine Länge von ca 10 Meter. Damit es etwas stabiler steht, fahre ich es nur auf 7 Meter aus. Aber es ist immer noch sehr hoch.

An der Spitze ist eine Halterung für eine Kamera und da ich eine Action-Cam (Gopro Hero2) besitze, kann ich die Kamera mit einem WLAN-Zusatzmodul von meinen Smartphone aus steuern. So kann ich nun von unseren Shows oder von unserem Heerlager aus der Vogelperspektive Fotos und Videos machen.

Mit diesem Stativ sind wir nach Wacken gefahren und haben Teile unserer Shows von Oben gefilmt. Jetzt hatten wir das Stativ auch beim MPS in Hamburg Öjendorf. Und nach dem wir das SSK-Lager fotografiert hatten, kam das Nachbarlager an und fragte, was wir dort machen.

Als ich erklärte, was das ist, kam prompt die Frage: Macht ihr auch Fotos von unserem Lager?

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