
Glück ist nicht, wenn kein Unglück passiert. Glück ist, wenn Menschen helfen.
Auf dem Mittelalterlichen Phantasie Spectacel wurde es ganz deutlich: Glück ist nicht, wenn kein Missgeschick, kein Unfall oder kein Krankheitsfall passiert. Glück ist, wenn andere Menschen selbstlos hilfsbereit das Beste geben, um zu helfen.
Zwei Beispiele:
- Eine Kämpferin wurde in einer MPS-Heerlagerbesprechung plötzlich schwindelig. Der Kreislauf ging runter. Bevor die Situation noch schlimmer wurde, wurde die Kämpferin auf eine Bank gelegt. Die Beine wurden hochgehalten und der SSK-eigene Rettungssanitäter per Handy informiert. Dieser kam mit der eigenen SSK-Trage und einigen Kämpfern. Nach der Erstversorgung konnte die Kämpferin in Lager getragen werden.
Natürlich ist das eine unschöne Situation, aber…
Der Kämpferin wurde sofort geholfen. Sie war nicht alleine. Viele kümmerten sich um diese eine schwache Person. Insgesamt 14 Männer und Frauen halfen ihr bei dem Rücktransport ins Lager. Jeder wollte bei Tragen helfen und so wurde auf dem ca. 500 Meter lagen Weg regelmäßig gewechselt.
Was für ein Glück, dass viele Menschen so gern und bereitwillig helfen.
- Wiederum eine Frau krampfte abends direkt im SSK-Heerlager und war nicht mehr bei Bewusstsein. Eine Krankenschwester und der SSK-Rettungssanitäter taten alles, war in ihrer Macht standen. Die Ärztin von SSK wurde telefonisch hinzugezogen und so wurde versucht, der kranken Person so gut wie möglich zu helfen. Dabei wurde viel Material genutzt. Aufgrund der Krampfung lieferten teilweise die Geräte keine Ergebnisse, so dass auf das private Material der Ärztin zurück gegriffen wurde. Nichts wurde geschont. Die Krankenschwester und der SSK-Rettungssanitäter taten ihr Bestes, um zu beruhigen, zu heilen und zu helfen.
Die SSK-Kämpfer hielten alle respektvoll Abstand, um nicht zu behindern.
Da sich der Zustand nicht besserte, wurde der Notarzt gerufen. Die Rettungs-Sanitäter kamen gleich mit 3 Fahrzeugen. Als sich jedoch das Fahrzeug des Notarztes auf dem weichen Rasen festfuhr, reichte ein Ruf und über 30 Kämpfer halfen beim Schieben.
„Wir hätten das Fahrzeug auch wegtragen können, so viele waren wir“
Alle Kämpfer wollten helfen und die einzige Möglichkeit, es zu zeigen, war dieses bis zum Bodenblech versunkene Auto aus dem Schlamm zu ziehen.
Da viel privat angeschafftes Material verbraucht wurde, wurde zu einer spontanen Spende aufgerufen.
Der Kämpferin geht es in der Zwischenzeit längst schon wieder gut.
Die Spendensammlung geht jedoch weiter.
Natürlich ist das eine unschöne Situation, aber…
Der Kämpferin wurde sofort geholfen. Sie war nicht alleine. Viele kümmerten sich um diese eine schwache Person. Es wurde kein Material zurück gehalten. Es wurde bedingungslos und grenzenlos geholfen.
Und das ist - in meinen Augen - ein großes Glück.Pech oder Unglück wäre gewesen, wenn diese beiden Personen allein geblieben wären und wenn man sich nicht um sie gekümmert hätte.
Doch das ist bei SSK unvorstellbar.
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