2007 Die Schlacht in der Wevelsburg

Teilnehmer vor der SchlachtAuch diese Anfrage erreichte uns unerwartet: In der Wewelsburg war im November 2007 ein Meeting von angehenden Eventmanagerinnen und Eventmanagern. Und denen sollten wir etwas zum Thema Schwertkampf zeigen. Und am besten sollte das Ganze gleich abendfüllend sein. Und es sollte ein richtiges Ereignis sein. Hohe Anforderungen also.

Nach diversen Telefonaten, E-Mails und Gesprächen fuhren wir (3 Kämpfer und die beiden Trainer von Schwertschaukampf) zur Wewelsburg (bei Paderborn), um den künftigen Managern ein Event zu präsentieren, welches sie nicht so leicht vergessen sollten. Die Eventmanager wussten nur, dass es eine Schwertkampf-Vorführung geben sollte. Mehr war den Anwesenden nicht bekanntgegeben worden.

Kaum waren wir in der Burg angekommen, zogen wir unsere Gewandungen an und schon ging es los. Versammlung auf dem Burghof.

„Seid gegrüßet!“ Heiko legte sich ins Zeug und berichtete mit donnernder Stimme: „Hier in diesen ehrwürdigen Mauern wird in nur 3 Stunden eine Schlacht stattfinden. Die Kämpfer werdet Ihr sein. Wir sind heute hierher gekommen, um Euch zu zeigen, wie man mit dem Schwerte kämpft und um Euch auf diese Schlacht vorzubereiten. Unser Ziel ist es, dass Ihr gleich – in nur 3 Stunden – selbst das Schwert schwingen und Euch eine Schlacht liefern könnt. Und jeder der will, kann gerne mitmachen.“


Als dann versucht wurde, das Projekt „Schwertschaukampf“ genauer vorzustellen, kam es in der Menge zu Störungen. Zwei Kämpfer (natürlich von Schwertschaukampf) stritten sich um eine Frau. Und dass musste natürlich mit der Klinge ausgefochten werden. Ein heißer, schneller Kampf entstand.

Als der Sieger des Zweikampfes feststand, konnten sich die beiden Trainer nicht einigen, welcher der beiden Kämpfer nun besser gekämpft hatte und so musste wiederum ihr Streit mit dem Schwert geklärt werden. Das Schwertscheppern und das Kampfgeschrei hallte von den hohen Burgmauern wider und das Publikum war gefesselt. Nach dem auch diese Choreografie unverletzt überstanden war, ging es in die Trainingsräume.

Zuerst wurden die Übungswaffen hergestellt. Ohne zu zählen gab Heiko das gesamte mitgebrachte Material aus. Deswegen waren es dann auf einmal auch 40 statt der geplanten 30 Personen. Aufgeteilt in 3 Gruppen mit 2 x 8 Personen und 1 x 24 Personen wurde der Unterricht gestartet.

Der Unterrichtsinhalt eines gesamten Wochenendseminars (min. 12 Zeitstunden) musste nun in leicht abgekürzter Form in lediglich drei Stunden vermittelt werden. Für den Feinschliff in der Technik und entsprechende Übungen blieb da nicht viel Zeit. Konzentriert machten die angehenden Manager bei wachsendem Spaß mit.

Nach 2,5 Stunden wurden die Armeen eingewandet und zum Kämpfen auf dem Burghof aufgestellt. Die grüne Armee hatte den Burghof der Wewelsburg erobert und die Weißen versuchten, die Eindringlinge zu vertreiben.

Bei Fackelschein wurde die Schlacht unblutig ausgetragen, die letztendlich mit dem Ausruf „Es ist Frieden“ beendet wurde.

Die Überlebenden der Schlacht bekamen eine Ehrenurkunde. Noch niemals wurden so viele Personen gleichzeitig von Schwertschaukampf ausgebildet und gleichzeitig aufeinander los gelassen.

© 2019 Alle Urheberrechte liegen bei der Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
Geschäftsführer: Heiko Schulze - Hermann-Löns-Straße 7e - 24558 Henstedt-Ulzburg - Deutschland
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - www.schwertschaukampf.de
Telefon +49 176 48 20 45 07