WOA 2012: Das Bruchenball-Team

Die SSK-Bruchenballer beim Wacken Open-Air-Festival

„Gerade für den Einsatz beim Wacken-Open-Air-Festival wollten wir uns so weit wie möglich auf das konzentrieren, was wir wirklich können. Unser Spezialgebiet ist das Schau-Kämpfen mit dem langen Schwert. Für alles andere gibt es sicherlich bessere als uns.

Es hilft nichts, wenn wir nur so tun, als wenn wir von einer Sache etwas verstehen.“ So ehrlich berichtet Heiko Schulze, der Geschäftsführer der Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf (SSK).

Als der Auftrag für das W:O:A kam, musste auch die Durchführung des Bruchenball-Turniers übernommen werden.

„Das stellte uns vor gewisse Herausforderungen. Die Kämpfer sind teilweise bis zu 5 Jahren an der Klinge ausgebildet worden. Das Ziel der Ausbildung ist nunmal das Kämpfen mit dem Schwert, ohne sich oder andere zu gefährden. So halten wir die Verletzungsrate äußerst gering. Wir wollten, dass die Kämpfer am Schwert agieren und sich nicht womöglich beim Bruchenball –Turnier verletzen und dann für die Schwertschaukampf-Shows ausfallen.“

Also beschlossen wir, eine externe Bruchenball-Mannschaft zusammenzustellen. Insgesamt sollten über 20 zusätzliche Personen für das Bruchenball-Turnier zu Verfügung stehen.

„Und so haben wir uns auf die Suche nach diesen Personen begeben. Die erste Anlaufstation war natürlich das Internet. Doch dort fanden wir keine Mannschaften. Dann haben wir Kontakt mit  "American Football"-Vereinen aufgenommen. Zudem haben wir über 60 mittelalterliche Heerlager angemailt. Letztendlich haben wir bei mittelalterlichen Märkten die Heerlager direkt angesprochen und Mannschaften bei Bruchenball-Turnieren rekrutiert. Es war eine reine Fleißarbeit, die sich aber insgesamt gelohnt hatte.“

Insgesamt konnten 24 Personen für das Bruchballturnier gewonnen werden. Diese Mannschaft teilten sich auf zwischen Footballern und Bruchenballern. Jetzt galt es, die Regeln für das Miteinander und das Turnier klar zu definieren. Es sollten 24 Freunde werden, die mit Respekt und Freude und Fairness miteinander umgehen sollten. Viel Kraft und Geschicklichkeit und immer wieder Vorsicht und Respekt sollten im Vordergrund stehen, jedoch kein verbissener Siegeswillen.

Das Ziel war, die Besucher des WOA zum Mitmachen zu animieren. Und das gelang großartig.

Sofern der Kampfplatz die Bespielbarkeit bot, wurde auch mit großem Einsatz und viel Freude gespielt. Teilweise spielten nur 2 SSK-Mannschaften und den Rest der Zeit wurden Spiele zwischen den WOA-Besuchern durchgeführt. Unter der Führung von Kämpfern von SSK wurde das Bruchenball-Turnier mit großer Einsatzbereitschaft der engagierten Bruchenballer ein großer Erfolg.

Es brachte so viel Spaß, dass bereits schon jetzt viele SSK-Bruchenballer erklärten, dass sie nächstes Jahr wieder mit dabei sein wollen.

 

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